Gastspiel: Das Lied von Kulager


©Klaudius Dziuk

Ein poetisch-musikalisch-plastisches Stück nach dem gleichnamigen Epos
von Ilijas Shansugirow, deutsche Nachdichtung von Gert Heidenreich

Die Kunst des Wortes und die Kunst des Pferderennens gehörten zu den tragenden Säulen im kulturellen Leben der Nomaden. Über Generationen wurden die Werke der Volkspoesie von fahrenden Sängern und Erzählern mündlich weitergegeben. Über Generationen hinweg erinnerte diese orale Tradition an wichtige Ereignisse, an die besten Pferden der Steppe und ihre Besitzer.
Einer dieser Volkspoeten ist Akan Seri (19. Jahrhundert), begnadeter Dichter und Besitzer des edlen und pfeilschnellen Pferdes Kulager. Akans scharfe und wahrheitstreue Zunge macht ihm Feinde, sein schönes Pferd Kulager bringt ihm erwünschte Siege und Ruhm, aber auch viele Neider. Als Akan sein berühmtes Pferd bei dem nächsten gewaltigen Pferderennen in der Steppe antreten lässt, wissen die Zuschauer, dass Kulager gewinnen wird. Doch Akan und sein Kulager haben mächtige Gegner, ein feiger Übeltäter ist unterwegs…


Mit: Guzel Zhan, Rostyslav Bome, Georgios Markou, Jan-Martin Müller

Regie & Bühne: Irina Miller

Regieassistenz: Asta Nechajute

Licht: Dimitri Bilov